Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU)

Wie das Presseportal heute berichtet, schreiben das Bundesumweltministerium und der BDI den Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) aus. Und das ab sofort. Das Thema lautet „Innovative Klimaschutztechnologien schaffen Arbeitsplätze“. Dieser Preis, für den sich Unternehmen und Forschungszentren aus ganz Deutschland bis zum 15. Juni diesen Jahres noch bewerben können, wird für besondere und herausragende technologische Innovationen im Klima- und Umweltschutz verliehen, und zwar in den Bereichen:

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Unsachgemäße Giftmüllentsorgung bei Roche

Wie die Greenpeace Presseabteilung mitteilt, ist es durch eine mangelhafte Beprobung von Giftmüll aus der Mülldeponie Hirschacker bei Grenzach-Wyhlen (Baden-Württemberg), zu unsachgemäßen Entsorgungen von 17.000 Tonnen teils hochbelasteten Abfalls gekommen. Greenpeace untermauert die Anschuldigungen nun mit einem Methodenvergleich.

Ergebnis des Methodenvergleichs: Die Beprobungsmethode die im September bis Dezember 2008 exklusiv angewandt wurde, führte im Vergleich zu 65% Falschdeklarationen. Und weiter: 40% der Abfälle dürften nicht auf Deopnien abgelagert werden. Greenpeace fordert nun die Ausgrabung der gefährlichen Abfälle in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg und anschließend eine fachgerechte Entsorgung.

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Die Bundeskanzlerin über die Energiefrage während der Finanzkrise

Bundeskanzlerin Angela Merkel möchte trotz der Finanzkrise an dem Plan festhalten, den Bereich der Öko-Energie auszubauen. Größere Anstrengungen zum Ausbau erneuerbarer Energien seien erforderlich. Außerdem betonte sie laut Handelsblatt, dass es wichtig sei, „nicht die Investitionen in die Zukunft zu vergessen, sondern uns auf die Zeit nach der internationalen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise vorzubereiten“. Diese Aussagen machte die Bundeskanzlerin am 21. März in einer ihrer wöchentlichen Videobotschaften. Sie bezeichnete dabei auch die Umwelttechnologie als festen Bestandteil von zukunftsfesten Arbeitsplätzen. Und eben um genau diese geht es ja auch in der momentan so aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise.

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Weltwassertag – virtuelles Wasser

Zum 16. mal findet dieses Jahr am 22. März der Weltwassertag statt. Weltweit soll dieser Tag genutzt werden um Aktionen zu starten und die Probleme der Wassernutzung zu thematisieren. So findet z.B. in Berlin im Blauen Salon eine Informationsveranstaltung statt zur Teilprivatisierung der Berliner Wasserbetriebe und die dadurch entstandenen Problemfelder. Ich möchte in diesem Artikel zunächst auf einen Bericht des NABU eingehen, in dem das Modell des „virtuellen Wassers“ vorgestellt wird. Morgen schauen wir uns den diesjährigen Titelträger „Bedrohter See des Jahres 2009″ an, der alljährlich vom Global Nature Fund gekürt wird.

Virtuelles Wasser – die „unsichtbare Wasserverschwendung“

Zum Weltwassertag macht der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) darauf aufmerksam, in wievielen Produkten unseres täglichen Lebens immense Mengen „virtuellen Wassers“ stecken. Zu Anfang einige Beispiele um das Modell verstehen zu können (Produkt und die dazu benötigte Menge Wasser in Klammern):

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Abwrackprämie aus ökologischer Sicht

Die aktuelle Energie- und Klimawochenschau des Onlinemagazins Telepolis hat sich mit der Frage beschäftigt ob die zuletzt eingeführte Abwrackprämie denn auch einen ökologischen Nutzen hat. Unsinnig ist diese Frage überhaupt nicht, denn offiziell wurde die Prämie Umweltprämie genannt. Allein diese Benennung hört sich danach an: Ich bekommewas geschenkt und tue damit gleichzeitig noch etwas Gutes. Ob es sich also bei der Bennenung einer Verschrottungsprämie als Umweltprämie eher um sogenanntes „Greenwashing“ handelt, möchten wir herausfinden.

Die Finanzkrise mauserte sich zu einer Wirtschaftskrise und machte auch vor dem Aushängeschild deutscher Produktion nicht halt – der Autoindustrie. Um die zurückgehende Nachfrage anzukurbeln, beschloss man die Einführung einer Abwrackprämie. 2500€ sollte jeder Bundesbürger erhalten, der seinen mindestens 9 Jahre alten Wagen verschrotten lässt und sich im Anschluss einen Neuwagen zulegt. Wohl die Ansicht Neue Autos seien mit effizienteren und technisch ausgereifteren Systemen ausgestattet, ließ die Verantwortlichen auf die Idee kommen die Verschrottungsprämie medien- und imagewirksam mit dem Namen Umweltprämie zu versehen. Eine Genaue Analyse und Gegenüberstellung der ökologischen Vor- und Nachteile wurde jedoch nicht vorgenommen, womit man „Umweltprämie“ erstmal nur als Behauptung ansehen kann.

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Die hohe Umweltbelastung durch Einweg-Plastikflaschen

Wer kennt sie nicht, die Einweg-Plastikflasche. Gekauft, leer getrunken und später zu Penny oder Lidl gebracht, wo die Flasche vor Ort zerstört wird. Als 2003 die Pfandpflicht auf Einwegflaschen und auf Getränkedosen eingeführt wurde, war das Ziel, dadurch die ökologisch weit aus vorteilhafteren Getränkeverpackungen wie zum Beispiel Mehrwegflaschen oder Getränkekartons auf dem Markt zu stärken. Doch die Stärkung blieb aus. Schlimmer noch. Wie Umweltruf berichtete, gab es in den letzten Jahren einen regelrechten Ansturm auf PET-Einwegflaschen. Laut der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) wurden im Jahr 2008 52% aller alkoholfreien Getränke in Einwegsystemen verkauft. Vor allem in Einweg-Plastikflaschen. Noch höher lag der Anteil bei Minearlwässern mit 73% Marktanteil. Damit ist der Wille, ökologischen Getränkeverpackungen den Rücken zu stärken, richtig daneben gegangen. Und das Ziel, 80% aller Getränkebehälter ökologisch vorteilhaft zu verpacken, rückt in immer größere Ferne.
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Öffentlichkeitsarbeit des NABU

An dieser Stelle wollen wir eine Naturschutzorganisation vorstellen, das NABU-Naturschutzzentrum Biberhof Torgau in Sachsen. Diese Einrichtung ist seit Jahren bemüht, der Öffentlichkeit die Probleme näher zu bringen, die beim Schutz der Natur entstehen. Außerdem bemängelt der NABU den über Jahrzehnte andauernden, und nicht wirklich bekämften Artenschwund, die Zerstörung der Biodiversität sowie den Verbrauch von natürlichen und naturnahen Lebensräumen.

Doch wie war der NABU im Torgau zum Beispiel letztes Jahr aktiv? Es gab Veranstaltungen wie ein Umweltfest oder ein Herbstfest, Projekte und Exkursionen, zum Beispiel zu einem Biberhabitat oder Wanderungen in Vogelgebiete oder mit Pflanzenbestimmungen. Ziel dieser Aktionen war es, die Torgauer über die Tier- und Pflanzenwelt in der Region zu informieren und sie ihnen näher zu bringen. Weitere Ausflüge führten soagar in die Nachbarbundesländer Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

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Brennstoffsteuer

Wer zahlt Asse fragten wir uns vor einigen Wochen. Wurde zunächst in offiziellen Mitteilungen der Anteil des von Deutschlands 4 Großen Energieunternehmen stammendem Atommüll als vernachlässigend gering eingeschätzt, ist nun klar – der Großteil des in Asse lagernden radioaktiven Mülls stammt von RWE, EnBW, Eon und Vattenfall.

Das gescheiterte Forschungsprojekt, und damit auch die anfallenden Kosten, wurden zur möglichst schnellen Schließung vom Bund übernommen. Die Verursacher des Atommülls konnten sich somit ihres Abfalls fast kostenfrei entledigen und können nun nicht mehr in die Verantwortung gezogen werden. Nach Sigmar Gabriels Aussage ging es bei Asse II von Anfang an „weniger um Forschung, als um eine vermeintlich billige Entsorgung von Atommüll“. Auf der einen Seite können die Energieversorger durch ihre Atomkraftwerke täglich Millionen als Gewinne verbuchen, auf der anderen Seite soll nun der Steuerzahler Milliarden für die Schließung der Asse blechen. Um dieser Ungerechtigkeit Rechnung zu tragen, schlägt Gabriel die Einführung einer Brennstoffsteuer vor.

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