Eigentlich müsste doch jedem von uns die Umwelt sehr am Herzen liegen. Doch schaut man sich das Verhalten einiger Unternehmen an, tauchen durchaus Zweifel an deren Liebe zu ihrer kleinen Welt auf.
Archiv für März 2009
Ökologisches Denken – Beispiele
9 März 2009Forschungspreis 2009 der Deutschen Wildtier Stiftung
8 März 2009Die Deutsche Wildtierstiftung verleiht zweijährlich ihren Forschungspreis, der mit ca. 50 000 Euro dotiert ist. Unter dem Motto “Forscher fördern – Wildtiere schützen” wird der Prei an hochbegabte und junge Nachwuchswissenschaftler verliehen, die mit ihren Arbeiten zu neuen Erkenntnissen rund um heimische Wildtiere beitragen. Der Geschäftsführer Hilmar Freiherr v. Münchhausen sagt, dass gerade in Zeiten knapper öffentlicher Mittel für Wissenschaft und Bildung die Deutsche Wildtier Stiftung ein Zeichen für die Forschung rund um einheimische Wildtiere setzen möchte. Wissenschaftliche Erkenntnisse seien eine die Basis für erfolgreiche Projekte im Artenschutz.
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Ein Recyclbares Bad
7 März 2009Wie sich herauskristallisiert, achten immer mehr Verbraucher darauf, wie umweltschädlich bzw. -freundlich die Produkte sind, die sie kaufen. Der neueste Clou: ein recyclbares Badezimmer ganz aus Ökomaterialien.
Laut Focus online ist Kaldewei als erster Badewannen- und Duschtassenhersteller vom Institut Bauen und Umwelt (IBU) zertifiziert worden. Sie produzieren ihre Bade- und Duschwannen, die aus 3,5 Millimeter Stahl-Emaille bestehen, aus 100 Prozent natürlichen Rohstoffen. Und trotzdem bietet der Betrieb eine dreißigjährige Garantie auf ihre Produkte. Wenn sie ausgedient haben, oder ein neues Badezimmer her soll, lässt sich das Ökobad vollständig recycln, auch ohne Auftrennung von Stahl und Emaille. Die Bestandteile können direkt als Rohstoff zur Stahlerzeugung dienen. Es entsteht also gegenüber einer herkömmlichen Acrylwanne eine um einiges positivere Öko-Bilanz!
“Wäre die Welt eine Bank…
6 März 2009Umweltzonen bringen der Umwelt nichts
4 März 2009Viele haben sich das Gegenteil erhoffte, manche haben es bereits geahnt und nun scheint es bestätigt zu sein: Umweltzonen bringen der Umwelt nichts! So hat Tübingen zum Beispiel seit knapp einem Jahr die Straßen der Innenstadt zur Umweltzone erklärt. Es dürfen also nur noch Autos mit mindestens roter Plakette auf mehr Straßen als den großen Durchgangsstraßen fahren.
Ziel war es, die Feinstaubkonzentration in der Luft zu reduzieren. Wie MainPost berichtet, gab es nur ein niederschmetterndes Ergebnis: Im vergangenen Jahr wurde der Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub an 50 Tagen überschritten. Fazit von Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Bündnis 90 Die Grünen) sagt, die Tübinger könnten nicht aufatmen. “[...] wir haben durch die Wetterlage sogar etwas mehr Überschreitungstage [gehabt im letzten Jahr]. Man muss feststellen: Die Umweltzone selbst hat keinen messbaren Effekt. Verwunderlich ist das nicht, denn nur drei Prozent der Fahrzeuge waren überhaupt von dem Fahrverbot betroffen. Dabei kann natürlich für die Luft nichts rauskommen.“ Zu der Frage, ob denn die Umweltzone bei den Fahrern zu einem Umdenken geführt hat antwortet er: „Das Gefühl habe ich überhaupt nicht, weil fast alle ja eine Plakette bekommen haben. Und selbst die Nachrüstung von Rußfiltern ist mit etwa 10 000 Fahrzeugen hier in der Region sehr, sehr wenig nachgefragt worden. Den Begriff Umweltzone kann man jedenfalls schwer rechtfertigen. Weder geht es der Umwelt besser, noch wird das Umweltbewusstsein dadurch gefördert.“
Ein Vorschlag für die Zukunft könnte nach Meinung von Boris Palmer sein, dass anstatt der Umweltzonen in einzelnen Städten die Nachrüstung von Rußfiltern für Diesel-Fahrzeuge gesetzlich verbindlich sein sollte.
Fazit der Umweltzonen: Außer Spesen nichts gewesen.
“Green Seven”-Day
2 März 2009Auch unsere Fernsehsender engagieren sich! ProSieben macht aus dem offiziellen “Tag der Erde” am 22. April kurzerhand den “Green Seven”-Day: ProSieben will zeigen, wie sich Stars, aber auch “Normalos” für Natur und Klima einsetzen und Tipps geben, wie man umweltbewußter leben kann, ohne dabei auf Spaß und Komfort zu verzichten.
ProSieben-Chefredakteur Karl König über die Beweggründe dieser Aktion: “Der Schutz von Klima und Natur ist heute nicht mehr nur das Anliegen von Öko-Aktivisten, sondern eine Lebenseinstellung von vielen. Immer mehr Menschen verbinden Verantwortungsgefühl für unsere Erde mit dem Wunsch, das Leben zu genießen. Mit ,Green Seven’ zeigen wir einen ganzen Tag lang, wie sich Trendbewusstsein, Komfort und ökologisches Denken kombinieren lassen.”
Umwelt-Trend: Auch USA und China im Wandel
2 März 2009Meist vermutet und durchaus bestätigt: Bei den USA und China handelt es sich um die weltweit größten Umweltverschmutzer. Und in den USA fiel es den meisten US-Amerikanern schwer, sich unter der Führung von G.W. Bush einem bestimmten Wachstumstrend anzuschließen: nämlich der Umwelt. Doch wie Emphasize Emerging Markets berichtet, könnte sich das mit dem neuen Präsidenten Obama nun ändern. Entsteht eine Revolution im Umweltsektor, die auch global Wirkung zeigen könnte? China geht zum Beispiel als gutes Beispiel voran. Deren Regierung stellte bereits vor Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise 200 Milliarden US Dollar für den Bereich Umwelt zur Verfügung gestellt.
Russland und das Verbot für Jagd auf Robbenbabys
1 März 2009“Gestern auf dem Weg nach München hörten wir die Nachricht, dass [...] wieder begonnen wurde 450.000 Sattelrobben und 200.000 einer anderen Art zu jagen. „Jagen“ bedeutet dort: hingehen und totschlagen. Die Tiere sind an Land recht behäbig und haben nicht die Chance wegzulaufen. Man spart Munition und macht keine unnötigen Löcher ins Fell.” Auf diese Art beschreibt der deutsche Musiker Ingo Pohlmann den grausamen Umgang mit den Tieren. Doch nun soll sich etwas ändern.
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