Die Wettervorhersage – Einführung

6 Mai 2010 von Flo Kommentieren »

Wie wird sie gemacht, wer ist daran beteiligt und welche Geräte werden dazu eingesetzt. Das wollen wir hier in drei kleinen Häppchen präsentieren. Hier erstmal eine kleine Einführung zu unseren Wettervorhersagen.

Die an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit auf der Erdoberfläche herrschenden Temperaturen, die Niederschläge, Wolkenbedeckung und Winde, allgemein ausgedrückt also der augenblickliche Zustand der Atmosphäre, wird als Wetter bezeichnet.
In erster Linie wird das Wetter durch die auf die Erde treffende Sonnenenergie bestimmt, welche die physikalischen und chemischen Vorgänge in der Atmosphäre antreibt. Diese Dynamiken spielen sich fast ausschließlich in der Troposphäre ab, der untersten Hülle der Atmosphäre, die von der Erdoberfläche in Höhen zwischen sieben und zwölf Kilometer reicht.
Eine möglichst genaue Wettervorhersage ist vor allem zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Unwettern notwendig, weshalb die Beobachtung des Wetters durch den Deutschen
Wetterdienst (DWD) gesetzlich verankert ist. Des weiteren profitieren Wirtschaftssubjekte wie Fluggesellschaften oder Landwirte durch das Wissen um Windströmungen oder Niederschläge.
Deutschland ist mit dem DWD einer von etwa 180 Mitgliedsstaaten der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), über die alle Mitglieder durch einen gegenseitigen und standardisierten Datenaustausch miteinander vernetzt sind. Jedem Mitglied stehen so in regelmäßigen Abständen tausende, global verteilte Wetterdaten zur Verfügung, mit denen zum Beispiel durch eine computergestützte Simulation die Wettervorhersage für das eigene Land möglich ist.
Für eine solche Simulation bedarf es möglichst vieler und genauer Messdaten. Die Basis zur Bestimmung dieser Daten wird durch weltweit rund 11.000 Landstationen gebildet, welche zu festgelegten Zeiten Parameter wie Druck, Wind, Temperatur und Feuchte in Bodennähe messen.
Ergänzend kommen Wetterballone, Flugzeuge und Satelliten, Schiffe und Bojen zum Einsatz. Auch die Landstationen werden laufend auf den neuesten Stand der Technik gebracht, was zumindest teilweise die Beobachtung des Wetters oder die Steuerung der Instrumente durch den Menschen ersetzt.

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4 Kommentare

  1. Umweltschutz sagt:

    Sehr gute Zusammenfassung – kompakt und interessant geschrieben. Gibt gerade Laien auf diesem Gebiet einen ersten Überblick.

  2. australia sagt:

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