Archiv der Kategorie: Umweltforschung

HOME – Das ist unsere Erde

Am 5. Juni diesen Jahres, nicht ohne Zufall auch Tag der Umwelt, wird auf n-tv die große Umweltdokumentation „HOME“ ausgestrahlt. Der Film ist in Zusammenarbeit von Yann Arthus-Bertrand (Bestsellerautor und Fotograf) und Luc Besson (Produzent) entstanden. Die Schirmherrschaft der Initiative übernahm das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Gezeigt werden ausschließlich Bilder, die in der Vogelperspektive aufgenommen wurden. So sind in jedem Augenblick Bilder aus über 50 Ländern zu sehen, aber auf eine Art, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat. Ziel des Films ist es, neben der Schönheit der Erde auch aufzuzeigen, wie verletzlich unser Planet ist. So soll der Film das Bewusstsein für die Dringlichkeit des Umweltschutzes stärken und die Menschen dazu aufrufen, Verantwortung für die Erde zu übernehmen.

Neben der Weltpremiere auf n-tv wird der Film an diesem Tag auch in Kinos ausgestrahlt, im Internet veröffentlicht und auf DVD erhältlich sein.

  • „Home – Das ist unsere Erde“
  • Freitag, 5. Juni 2009 – 21.10 Uhr
  • n-tv
  • www.home-2009.com

Solarzellen im Weltall

Wie The Guardian heute berichtet, plant der führende amerikanische Energieversorger Pacific Gas and Electric Company (PG&E) zusammen mit dem Innovationsunternehmen Solaren Corp in den nächsten sieben Jahren die Ausbringung von Solarfarmen in den Weltraum. Ein Kabel für die Stromübertragung wird es nicht geben, die Energie soll in Radiowellen umgewandelt und nach Fresno in Kalifornien geschickt werden. Die futuristischen Idee, die bereits von Nasa, Pentagon und vielen Wissenschaftlern seit den 60er Jahren verfolgt wurde, könnte nun Wirklichkeit werden.

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Fliegt die Schwalbe hoch…

„Fliegt die Schwalbe hoch, wird das Wetter schöner noch, fliegt die Schwalbe nieder, kommt grobes Wetter wieder.“

Wer kennt sie nicht diese einfachen und doch irgendwie logischen Bauernregeln. Eigentlich ganz klar – bei gutem Wetter steigt die warme Luft in höhere Gefilde und mit ihr auch die Insekten, von welchen sich die Schwalben ernähren. Schwalben sollen also gutes oder schlechtes Wetter anzeigen oder sogar vorhersagen. Nun haben sich Wissenschaftler dieser Wetterregel angenommen, das Ergebnis: sie stimmt nicht.

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CCS – dauerhafte Verpressung von CO2

Wie das BMU heute bekannt gegeben hat, wurde ein Gesetzentwurf beschlossen, der den Weg ebnet für die dauerhafte Speicherung von Kohlenstoffdioxid in tiefen Gesteinsschichten.

Umweltminister Gabriel steht der Technik optimistisch gegenüber „Kohlekraftwerke haben nur eine Zukunft, wenn sie weniger schädlich für das Klima werden. CCS könnte da eine Perspektive bieten.“, verweist jedoch auch darauf, dass das Gesetz kein Blankoschein für die Industrie darstellt. Zuerst müsste untersucht werden, ob die Technik auch im industriellen Maßstab funktioniert und vor allem müssten die Speicher dauerhaft sicher sein. CCS – dauerhafte Verpressung von CO2 weiterlesen

Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU)

Wie das Presseportal heute berichtet, schreiben das Bundesumweltministerium und der BDI den Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) aus. Und das ab sofort. Das Thema lautet „Innovative Klimaschutztechnologien schaffen Arbeitsplätze“. Dieser Preis, für den sich Unternehmen und Forschungszentren aus ganz Deutschland bis zum 15. Juni diesen Jahres noch bewerben können, wird für besondere und herausragende technologische Innovationen im Klima- und Umweltschutz verliehen, und zwar in den Bereichen:

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Forschungspreis 2009 der Deutschen Wildtier Stiftung

Die Deutsche Wildtierstiftung verleiht zweijährlich ihren Forschungspreis, der mit ca. 50 000 Euro dotiert ist. Unter dem Motto „Forscher fördern – Wildtiere schützen“ wird der Prei an hochbegabte und junge Nachwuchswissenschaftler verliehen, die mit ihren Arbeiten zu neuen Erkenntnissen rund um heimische Wildtiere beitragen. Der Geschäftsführer Hilmar Freiherr v. Münchhausen sagt, dass gerade in Zeiten knapper öffentlicher Mittel für Wissenschaft und Bildung die Deutsche Wildtier Stiftung ein Zeichen für die Forschung rund um einheimische Wildtiere setzen möchte. Wissenschaftliche Erkenntnisse seien eine die Basis für erfolgreiche Projekte im Artenschutz.

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MASDAR-CITY – Die grüne Ökostadt in der Wüste

Sonne statt Öl – Mit diesem Ziel wird gerade in der Wüste von Abu Dhabi eine Ökostadt aus dem Boden gestampft. Masdar-City wird das neue Prestigeobjekt der Scheichs heißen. Ein großzügiger finanzieller Rahmen von 22 Milliarden Dollar wird dafür von Seiten der Scheichs bereitgestellt, weitere 15 Milliarden werden von Abu Dhabi beigesteuert.

Masdar, was übersetzt soviel heißt wie „Quelle“ oder „Ursprung“, soll dazu beitragen im internationalen Wettbewerb die Führungsrolle im Bereich der erneuerbaren Energien einzunehmen. Luxusgüter wie Klimaanlagen sollen nicht aus der Stadt verbannt werden – der gesamte Strom für die Oase in der Wüste soll mit erneuerbaren Energien wie Wind- und Photovoltaikanlagen erzeugt werden. Wo in unseren Breiten die Rede von Erdwärme ist, wird es in Masdar vielmehr um „Erdkühle“ gehen. Durch die Nutzung von Bodensonden soll die Kühle tieferer Erdschichten an die Oberfläche transportiert werden um die Klimaanlagen zu entlasten.

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