Laut AVAAZ.ORG hat die Europäische Kommission den Anbau genmanipulierter Nutzpflanzen erlaubt und bevorzugt somit das Interesse der Gentech-Lobby – zum Verdruss der Öffentlichkeit. Denn knapp 60% der europäischen Bevölkerung ist der Meinung, “dass mehr Forschung betrieben werden muss, bevor entschieden werden kann, ob wir Lebensmittel anbauen, die unsere Gesundheit und Umwelt schädigen können.”
Deshalb wurde jetzt eine Initiative ins Leben gerufen, die es zu Unterstützen gilt. Es werden eine Million Unterschriften benötigt, um die Einführung genmanipulierter Nahrungsmittel mindestens so lange zu verbieten, bis genügend Forschungsergebnisse zu Nutzen und Schaden der Lebensmittel vorliegen.
Zur Petition geht HIER lang!
Jährlich werden weltweit über 25 Mio. Tonnen Baumwolle erzeugt – über 40 % davon soll gentechnisch verändert sein, also von gentechnisch veränderten Pflanzen stammen. Der konventionelle Anbau von Baumwolle fordert seine Opfer. So wird viel Wasser verbraucht und jährlich sterben ca. 20 000 Menschen an Vergiftungen durch fahrlässigen Umgang mit Pestiziden. Außerdem lebt die Baumwollindustrie von Kinderarbeit: rund 90 Mio. Kinder sollen nach Unicef-Angaben in der Baumwollindustrie angestellt sein.