Alles neu macht der Herbst

Der Sommer ist vorbei, das Studium beginnt wieder: es wird Zeit weiterzumachen.

Eine neue Regierungskoalition ist gewählt und wird sicher für einigen Zündstoff im Umweltbereich sorgen, das dürfte spannend werden! Mal schauen wer Bundesumweltminister wird, mir grauts schon. Sehr schade dass Sigmar Gabriel weg muss, er war sehr engagiert, themenkundig und hat in eine gute Richtung gearbeitet.

Auch ein neues Design haben wir euch mitgebracht an dem zwar noch etwas gefeilt werden muss, aber eins nach dem anderen.

Und zum Schluss seid gespannt – ein paar neue Ideen haben wir auch schon in der Hinterhand. Lasst euch einfach überraschen!

„Carbon Counter“ soll die Welt aufrütteln

Laut Tagesspiegel wurden bereits 3,64 Billionen Tonnen für das Klima hoch schädliches Kohlenstoffdioxid allein durch menschliches Verhalten in die Atmosphäre abgegeben. Und sekündlich sollen ca. 800 Tonnen dazu kommen. Das ist schon recht schwer vorstellbar. Und da Zahlen, die man direkt vor Augen hat, um einiges beeindruckender sind, hat sich eine Zweigstelle der Deutschen Bank in New York etwas ganz besonderes überlegt: eine 21 m hohe Anzeigetafel direkt am Madison Square Garden in Manhatten – sichtbar für Millionen von Menschen – zählt das schädliche CO2. Kevin Parker, Chef des Geschäftsbereiches Asset Management und Mit-Verantwortlicher dieser Aktion sagt, der „Carbon Counter“, also die Zähltafel des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes, wird so lange weiterlaufen, bis das Problem erledigt ist. Weiter gibt er zu bedenken, dass die Beseitigung der Schäden der Klimaerwärmung deutlich teurer seien, als von vorne herein in erneuerbare Energien zu investieren.

Zum Bild – „Carbon Counter“ am Madison Square Garden in New York

HOME – Das ist unsere Erde

Am 5. Juni diesen Jahres, nicht ohne Zufall auch Tag der Umwelt, wird auf n-tv die große Umweltdokumentation „HOME“ ausgestrahlt. Der Film ist in Zusammenarbeit von Yann Arthus-Bertrand (Bestsellerautor und Fotograf) und Luc Besson (Produzent) entstanden. Die Schirmherrschaft der Initiative übernahm das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Gezeigt werden ausschließlich Bilder, die in der Vogelperspektive aufgenommen wurden. So sind in jedem Augenblick Bilder aus über 50 Ländern zu sehen, aber auf eine Art, wie man sie noch nie zuvor gesehen hat. Ziel des Films ist es, neben der Schönheit der Erde auch aufzuzeigen, wie verletzlich unser Planet ist. So soll der Film das Bewusstsein für die Dringlichkeit des Umweltschutzes stärken und die Menschen dazu aufrufen, Verantwortung für die Erde zu übernehmen.

Neben der Weltpremiere auf n-tv wird der Film an diesem Tag auch in Kinos ausgestrahlt, im Internet veröffentlicht und auf DVD erhältlich sein.

  • „Home – Das ist unsere Erde“
  • Freitag, 5. Juni 2009 – 21.10 Uhr
  • n-tv
  • www.home-2009.com

Klimakonferenz in Bonn

Zu neuen Klimaverhandlungen trafen sich nun in Bonn rund 3500 Experten aus aller Welt. Um die Aufmerksamkeit noch mehr zu polarisieren, versammelten sich Umweltorganisationen und demonstrierten zum Auftakt der Veranstaltung. Sie forderten von den Regierungen, ihre Aufgabe ernst zu nehmen. Der Kongress soll 12 Tage andauern und über ein neues globales Abkommen im Bereich Klimaschutz entscheiden. Dieses Abkommen soll dann als Nachfolgepakt für das Kyoto-Protokoll übernommen werden, das im Jahre 2012 ausläuft.

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Deutsche Bank geht unethisch mit unserer Welt um

Wie wohl schon alle mitbekommen haben, steckt Deutschland in einer Banken- und Finanzkrise. Doch wie konnte mitten in dieser schweren Zeit ausgerechnet eine Bank, nämlich die Deutsche Bank, Gewinne im Milliardenbereich erzielen? Laut der TAZ investierte die Bank in Unternehmen im Ausland. Und das zum großen Nachteil unserer Umwelt, wie Nichtregierungsorganisationen betonen. Doch was wird der Bank vorgeworfen?

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Gentechnik-Streit in der Politik neu entfacht

Nicht nur die Verbraucher beschäftigt das Thema Gentechnik sehr. Seit Agrarministerin Ilse Aigner den Anbau des Genmais‘ MON 810 des US-Konzerns Monsanto verboten hat, wird auch bei der Bundesregierung dieses Thema wieder heiß diskutiert. Deshalb trafen sich nun Aigner und Forschungsministerin Annette Schavan mit über 20 Verbänden um über genau dieses Thema zu reden. Während sich die beiden Politikerinnen darüber einig waren, dass auf diesem Gebiet unbedingt die Forschung voran gebracht werden sollte, konnten sie jedoch in Richtung kommerzielle Verwendung von Gentechnik keine klare Richtung finden. Aigner hob allerdings hervor, dass Gewinn und Markt zu jeder Zeit dem Schutz von Mensch und Umwelt Vorrang zu gewähren habe. Auch die Wissenschaft sollte sich ihrer Meinung nach eher hinten anstellen. Schwavan hingegen forderte eine stärkere Positionierung der nationalen Forschung im internationalen Ranking. Kritiker haben auf diesem Gebiet oft auf die Worte „Der Mensch darf nicht alles, was er kann!“ zurück gegriffen. Schavan versuchte zu rechtfertigen, dass die Forderungen der Forschung genauso berücksichtigt werden sollten, wie die Bedenken der Kritiker. Also ein nicht enden wollender Meinungs- und Interessenkonflikt.

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Kohlenstoffdioxid-Grenzwerte der EU?

Genau das fordert laut FOCUS die EU, unterstrichen von dem in wenigen Tagen erscheinenden Vorschlag für eine Begrenzung des CO2-Ausstoßes. Dieser Grenzwert soll sich jedoch am PKW orientieren. Und genau hier wird es ein Problem für große Transporter geben. Die Grenzwerte für Fahrzeuge mit einem Ladevolumen von 3 – 17 m³ werden bis 2012 bei 175 g(CO2)/km, bis 2015 bei 160 g(CO2)/km festgemacht. Doch ein durchschnittlicher großer Transporter wie zum Beispiel ein VW Crafter (17 m³) gibt im Betrieb zur Zeit ca. 278 g(CO2)/km, über 100 g mehr als der Grenzwert vorgibt. Der 3 m³-große VW-Caddy kann mit 164 g(CO2)/km den Grenzwert gerade so einhalten. Als negative Konsequenz daraus befürchten Experten, dass die kleinen Transporter die großen verdrängen könnten. Denn das hat widerum gravierende Folgen für die Umwelt: für die gleiche Menge Ladung, die mit einem großen Transporter transportiert werden könnte, werden alternativ ca. 4 kleine Transporter benötigt. Somit steigt also der CO2-Gesamtausstoß deutlich.