Jetzt, nach seinen Versprechungen für eine bessere Klimapolitik in den Vereinigten Staaten, widmet sich der erst kürzlich vereidigte US-Präsident Barack Obama der Umwelt und bricht so um ein Weiteres mit den Ansichten seines Vorgängers George W. Bush. Wie das Onlineangebot der Süddeutschen Zeitung berichtet, möchte er sich zum Beispiel für strengere Abgasnormen bei Autos engagieren. Eine Möglichkeit sieht er darin, den US-Bundesstaaten künftig selbst zu überlassen, in welcher Höhe sie ihre eigenen Emissiongrenzen festsetzen.
Das klingt nach einem Gegensatz; aber Nein. Neben Kalifornien wünschen sich noch ca. 10 andere Staaten härtere Abgasvorschriften, wie diejenigen, die der Regierung vorschweben. Hierfür beantragten sie bereits unter der Führung von George W. Bush eine Ausnahmegenehmigung für strengere Vorschriften.Der ehemalige Präsident lehnte dieses Engagement jedoch ab.
Seine sehr zum Stirnrunzeln einladende Begründung: der Kampf gegen den Kohlendioxidausstoß müsse auf nationaler Ebene geführt werden.
So ist also Barack Obama auf dem richtigen Weg, alles besser zu machen. Mit dem Vorhaben zur Einführung von strengeren Abgasnormen bei Fahrzeugen würde er außerdem die Industrie zwingen, im Gegensatz zu den “Spritschluckern” auch benzinsparendere Autos zu entwickeln.