Petition gegen Gentech-Lebensmittel

Laut AVAAZ.ORG hat die Europäische Kommission den Anbau genmanipulierter Nutzpflanzen erlaubt und bevorzugt somit das Interesse der Gentech-Lobby – zum Verdruss der Öffentlichkeit. Denn knapp 60% der europäischen Bevölkerung ist der Meinung, „dass mehr Forschung betrieben werden muss, bevor entschieden werden kann, ob wir Lebensmittel anbauen, die unsere Gesundheit und Umwelt schädigen können.

Deshalb wurde jetzt eine Initiative ins Leben gerufen, die es zu Unterstützen gilt.  Es werden eine Million Unterschriften benötigt, um die Einführung genmanipulierter Nahrungsmittel mindestens so lange zu verbieten,  bis genügend Forschungsergebnisse zu Nutzen und Schaden der Lebensmittel vorliegen.

Zur Petition geht HIER lang!

2 Gedanken zu „Petition gegen Gentech-Lebensmittel“

  1. « Declan und Margrit Kennedy im Naturbauten-Park
    Ein Freund geht auf die Alm »
    Donnerstag 25. März 2010
    Bulgarien bleibt mit Trick Gentechnik-frei!

    Entgegen einer entsprechenden EU-Richtlinie bleibt Bulgarien gentechnikfreie Zone. Der Grund: Rund um Bienenstöcke, Naturschutzgebiete und Bio-Anbauflächen gelten neue Schutzbestimmungen. Damit bleibt praktisch kein Platz für genmanipulierte Pflanzen.

    weiter lesen:

    http://www.tagesschau.de/ausland/gentechnik106.html

    7 km Abstand um jeden Bio-Acker,
    10 km Abstand um jeden Bienenstock,
    30 km Abstand um jedes Natuschutzgebiet!

    Das ist eine sinnvolle Entscheidung!

    Die Gentechnik Befürworter verhalten sich so, als ob sie eine zweite Erde im Kofferraum hätten wenn ihre verantwortlungslosen Versuche daneben gehen. Doch es gibt keinen Ersatzplaneten.

    Hoffentlich findet diese Entscheidung von Bulgarien viele Länder als Nachahmer. Auch für Deutschland ist so eine Entscheidung schon längt überfällig. Deutschland war vor längerer Zeit mal Vorreiter bei vielen Entwicklungen. Doch immer häufiger kommen wahrhaft zukunftsweisende Entwicklungen aus ganz anderen Regionen der Welt.
    25. März 2010, 9:51 | Kategorie: Permakultur
    Noch keine Kommentare zuBulgarien bleibt mit Trick Gentechnik-frei!

    *
    Sarah
    Dein Kommentar wartet auf die Freischaltung
    12. November 2010 zu 03:16

    Hallo,

    das klingt recht beängstigend. Ich frage mich auch immer wieder, was noch “echt” ist, was man essen sollte, was besser nicht. Welchen Studien man glauben kann und vor allem wer uns da steuert. Die Antworten sind eigentlich klar – nur ist es nahezu unmöglich “echt” zu leben.

    Besorgte Grüße
    Sarah

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  2. Die Gentech-Lobby versucht meines Erachtens, nachdem sie merkt daß sie hierzulande auf große Widerstände stößt, auf Biegen und Brechen eine flächendeckende, unumkehrbare Verseuchung allen Saatguts mit Gentech-Material zu erreichen.

    Das Kalkül dahinter ist imho, daß, wenn es erstmal „eh wurscht“ ist, weil „gentech-freies“ Saatgut nirgendwo mehr zu haben ist, man dann den Markt wegen nachlassender Widerstände stürmen kann.

    Ich persönlich bin nicht per se gegen Gentechnologie, wenn sie denn VERANTWORTUNGSBEWUSST betrieben würde. Doch insbesondere in der Agrar-Gentech-Industrie hört man immer wieder von einem Geschäftsgebahren GERADE in Ländern, die für Bestechnung infolge mangelnder Transparenz zugänglicher sind, das unmittelbar an die Mafia erinnert – Firmen, die für schnelles Geld sprichwörtlich über Leichen gehen!

    Wie „verantwortungsbewusst“ solche Personen erst mit möglichen Gefahren aus den genveränderten Pflanzen selbst umgehen kann sich jeder wohl selbst ausrechnen.

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