Archiv der Kategorie: Recycling

Deutsche Bank geht unethisch mit unserer Welt um

Wie wohl schon alle mitbekommen haben, steckt Deutschland in einer Banken- und Finanzkrise. Doch wie konnte mitten in dieser schweren Zeit ausgerechnet eine Bank, nämlich die Deutsche Bank, Gewinne im Milliardenbereich erzielen? Laut der TAZ investierte die Bank in Unternehmen im Ausland. Und das zum großen Nachteil unserer Umwelt, wie Nichtregierungsorganisationen betonen. Doch was wird der Bank vorgeworfen?

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Zusätzliche Abgabe für Einwegflaschen gefordert

Wie bereits 2008, startet die „Allianz für Mehrweg“ aus Wirtschafts- und Umweltvertretern auch dieses Jahr wieder ihre Kampagne für eine eindeutige Kennzeichnung von Einweg- und Mehrweg und eine zusätzliche Abgabe zum Einwegpfand.

„Mehrweg ist Umweltschutz“, so lautet der Titel der diesjährigen Pro-Mehrweg Kampagne. Würden die rund 21 Milliarden Liter alkoholfreie Getränke, die in Deutschland jährlich konsumiert werden, ausschließlich in Mehrweg abgefüllt, könnten jährlich 1,25 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden, so Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe e.V.
Um es bildlich zu sagen – das entspräche dem jährlichen CO2-Ausstoß von rund 575.000 Mittelklasseautos, bei 15.000km pro Jahr.

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Die hohe Umweltbelastung durch Einweg-Plastikflaschen

Wer kennt sie nicht, die Einweg-Plastikflasche. Gekauft, leer getrunken und später zu Penny oder Lidl gebracht, wo die Flasche vor Ort zerstört wird. Als 2003 die Pfandpflicht auf Einwegflaschen und auf Getränkedosen eingeführt wurde, war das Ziel, dadurch die ökologisch weit aus vorteilhafteren Getränkeverpackungen wie zum Beispiel Mehrwegflaschen oder Getränkekartons auf dem Markt zu stärken. Doch die Stärkung blieb aus. Schlimmer noch. Wie Umweltruf berichtete, gab es in den letzten Jahren einen regelrechten Ansturm auf PET-Einwegflaschen. Laut der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) wurden im Jahr 2008 52% aller alkoholfreien Getränke in Einwegsystemen verkauft. Vor allem in Einweg-Plastikflaschen. Noch höher lag der Anteil bei Minearlwässern mit 73% Marktanteil. Damit ist der Wille, ökologischen Getränkeverpackungen den Rücken zu stärken, richtig daneben gegangen. Und das Ziel, 80% aller Getränkebehälter ökologisch vorteilhaft zu verpacken, rückt in immer größere Ferne.
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Ein Recyclbares Bad

Wie sich herauskristallisiert, achten immer mehr Verbraucher darauf, wie umweltschädlich bzw. -freundlich die Produkte sind, die sie kaufen. Der neueste Clou: ein recyclbares Badezimmer ganz aus Ökomaterialien.

Laut Focus online ist Kaldewei als erster Badewannen- und Duschtassenhersteller vom Institut Bauen und Umwelt (IBU) zertifiziert worden. Sie produzieren ihre Bade- und Duschwannen, die aus 3,5 Millimeter Stahl-Emaille bestehen, aus 100 Prozent natürlichen Rohstoffen. Und trotzdem bietet der Betrieb eine dreißigjährige Garantie auf ihre Produkte. Wenn sie ausgedient haben, oder ein neues Badezimmer her soll, lässt sich das Ökobad vollständig recycln, auch ohne Auftrennung von Stahl und Emaille. Die Bestandteile können direkt als Rohstoff zur Stahlerzeugung dienen. Es entsteht also gegenüber einer herkömmlichen Acrylwanne eine um einiges positivere Öko-Bilanz!

Getrennte Wege – Migranten und das Bewusstsein der Mülltrennung

Klingt das rassistisch? Diskriminierend? Wie der Tagesspiegel berichtet, gab es tatsächlich eine Tagung zum Thema, wie man das Ökobewusstsein von Migranten schärfen könne.
„Ist Umwelt- bzw. Naturschut (k)ein Thema für MigrantInnen?“ So lautete der Titel der gestern gehaltenen Tagung unter Zusammenarbeit des türkisch-deutschen Umweltzentrums des TDZ e.V. und des BUND. Der Veranstalter rechtfertigt: „Das Umweltbewusstsein von Migranten sei zwar vergleichsweise niedriger, aber nicht, weil ihnen die Umwelt egal ist, sondern weil sie nicht informiert sind.“ Vielen ist nicht wirklich klar, wie man richtig Müll trennt oder wie man Energie sparen kann. Der BUND hatte deshalb bereits ein Projekt ins Leben gerufen: „Interkulturelle Energiesparberatung“. In diesem Kurs wurden mehrheitlich türkischstämmigen Frauen zu Energiesparberaterinnen ausgebildet wurden.

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Neue Subventionen für Milchexport

Wie auf heise zu lesen ist, wird die EU die Exportsubventionen für Milchprodukte wieder aufnehmen.Der Deutsche Bauernverband (DBV) begrüßt diese Entscheidung, von Seiten anderer Bauernverbände und von Entwicklungsorganisationen sind jedoch deutlich kritischere Stimmen zu vernehmen.

milchpreisIm Rahmen der diesjährigen Milchkonferenz in Berlin unter dem Motto „Deine Zukunft ist Weiß“, lobte der Deutsche Bauernverband die Entscheidung der EU-Kommission in hohen Tönen. Der DBV verwies damit auf die Exportsubventionen welche in Folge eines stark gesunkenen Milcherzeugerpreises, von 30 Cent und weniger, zur Unterstützung der hiesigen Milchwirtschaft wieder aufgenommen wurde.

Der Bundesverband Deutscher Milchbauern (BDM) formuliert seine öffentlichen Erklärungen zu diesem Thema etwas vorsichtiger. Zwar ist der Verband genauso über einen möglichen Zusammenbruch des Milchmarkts beunruhigt, doch aus Erfahrung wisse man, dass Exportsubventionen die Erzeugerpreise mittelfristig eher negativ beeinflussen. Das eigentliche Problem – nämlich die „geplante“ Überproduktion – müsse endlich an der Wurzel gepackt werden. Bis 2013 setzt die EU die Milchquote jährlich um 1% hoch, diese Quotenerhöhung ist für die Überproduktion verantwortlich, so der österreichische Verein der „Grünland- und Rinderbauern“.

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Mehr Recyclingpapier gefordert

Wie durch eine gemeinsame Pressemitteilung erklärt, fordern das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und der Naturschutzbund Deutschlad zusammen mit der Wirtschaftsallianz Pro Recyclingpapier einen verstärkten Einsatz von Recyclingpapier in öffentlichen Einrichtungen und in der Privatwirtschaft.

blauer_engelZum Start der Paperworld, die diesjährig unter dem Motto „Green Office“ stattfindet, möchte die Interessengemeinschaft abermals auf die erheblichen Einsparpotentiale von recycletem Papier hinweisen.

Obwohl der Papierkrieg seit Durchsetzung der digitalen Datenverarbeitung insgesamt abgenommen hat, ist der Bedarf in den letzten Jahren wieder angestiegen. Nutzt man anstatt Frischfaserpapier ein recycletes Produkt, lassen sich bei der Herstellung rund 60% Energie und Wasser einsparen.

Die Umweltstandarts für Papier geben dem Konsumenten eine Auskunft wie ökologisch das Papier ist. Hierbei ist der „Blaue Engel“ der Standard mit den strengsten Auflagen zur Nachhaltigkeit. Gütesiegel wie das FSC oder PEFC sind vom Blauen Engel deutlich abzugrenzen, da sie lediglich Hinweise auf die Bewirtschaftungsform der Wälder geben, so der Präsident des Umweltbundesamtes. „Andere Siegel bleiben deutlich hinter den Ansprüchen des Blauen Engels zurück und sind daher aus Verbrauchersicht nicht zu empfehlen.“, so auch die Verbaucher Initiative.

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